Voodoo Magie

Allgemeinwissen:
  • 1492 entdeckte Kolumbus eine Insel „Hispaniola“
  • Die Menschen, die dort lebten, waren schlechte Sklaven, da sie oft krank wurden
  • Man hat damals mit den Sklaven gehandelt und es kam zur Religionen-Verschmelzung (so legte man den Grundstein des heutigen Voodoo)
  • Den Sklaven war es verboten ihre eigene Religion zu praktizieren und wurden zum Christentum gezwungen 
  • Sie haben aber die Parallelen zwischen christlichen Heiligen und Voodoo Gottheiten gefunden.
  • Voodoo ist eine Religion aus Afrika, bei der ein Voodoo-Priester (Mambo) einen oder mehrere Voodoo-Geister (Loas) beschwört.
Voodoo Religion (Grundlagen):

Im Voodoo glaubt man an die Wiedergeburt und deswegen glauben Menschen, dass sie mit ihren Taten ihr nächstes Leben beeinflussen können. Sie achten darauf sich gut und gläubig zu verhalten, denn nur dann haben sie die Chance zum Loa (Gottheit) aufzusteigen. Die Verehrung der Loa (Gott, göttliches Wesen, guter Geist) und Orakel (Zukunftsdeutung, Wahrsagen) ist der zentrale Kern im Voodoo. 

Wenn man sich gut verhalten hat und keine bösen Taten getan hat, dann wird man neuerlich als Menschen wieder geboren und es beginnt ein neuer Zyklus. Voodoo ähnelt dem Hinduismus, da sie auch an sogenanntes Karma glauben  „Alles kommt zum Absender zurück!“

Hat man sich wiederrum nicht gut verhaltet, wird man vom Loa bestraft. Dies können geistige und oder körperliche Behinderungen sein. Das betrifft die leichten Vergehen. Schwerwiegende Vergehen hingegen werden mit Unglück oder Krankheit bestraft, manche werden als ein Tier wiedergeboren. Loas waren früher Könige oder Menschen, die sich hochgearbeitet haben. Jeder von denen hat gute sowie schlechte Seiten. Jeder der betet und was von sich opfert, kann eine Gegenleistung erwarten. Voodoo ist keine Religion, die vom täglichen Leben abgetrennt ist. Kurz zusammengefasst: Laos brauchen Menschen und ihre Aufmerksamkeit und natürlich ihre Opfergaben, Menschen hingegen brauchen Segen und Energien von Gottheiten.

Kommunikation mit anderen Welten

Ein wichtiger Bestandteil der Voodoo-Rituale ist rhythmisches Trommeln. Das wichtige ist das Herbeirufen des Loas, denn jeder von denen hat einen anderen Rhythmus. Bei manchen muss man singen und bei manchen klatschen. Rhythmen und Rezitationen sollen nach den Eigenschaften von Loa ausgewählt werden. Mit Tanzen kann man in die Ektase zu gelangen und einen so sehr veränderten Bewusstseinszustand zu erreichen, sodass du eine Verbindung mit anderen Welten herstellst. ACHTUNG es gibt aber eine Grenze zwischen der psychischen Krankheit (man hört Stimmen im Kopf) und der Ritualbesessenheit. 

Es muss ein klarer Anfang und klares Ende geben  d.h. eine gute Beherrschung besitzen.

Wenn sie nicht mehr schlafen können oder sie Stimmen im Kopf hören, dann sollen sie damit aufhören. Die Grenze ist sehr dünn und gefährlich. Es ist auch sehr verlockend, da man in dem Transzustand mit den Gottheiten kommunizieren kann und sein eigenes Leben gestalten kann.

Man kann Fragen wie:

  • Wo sollen wir Zeit und Energie investieren?
  • Wieso ist jemand krank?
  • Wie ist es mit der Liebe?

Kann man dem aber schlussendlich glauben???

Heilzauberrituale

Für dieses Ritual brauchen sie nur eine Puppe, die als Stellvertreter der Krankheit dient. 

Man kann die Puppe beleben in dem man den Loco (Der erste Mensch, der sich in ein Loa verwandelt hat) und die Ghedes anruft und der Puppe in die Nase und in den Mund bläst. Was die Herstellung der der Puppe und dem Kranken noch helfen wurde, sind die Haare oder die Nägel des Erkrankten. Man soll der Puppe dies hinzufügen. Damit erzielt man die besten Resultate. Da die Puppe jetzt belebt ist, stellen Sie sich vor wie die Krankheit von dem Menschen in die Puppe überwandert. Nun wird ein Nagel in die Selle geschlagen, wo sich die Krankheit befindet, so wird die Krankheit in der Puppe gehalten.

Die Zauber hat ihre vollen Kräfte und ist am besten bei abnehmendem Mond durchzuführen. 

Wenn die Wirkung des Zaubers eintritt, wird die Puppe in ein fließendes Gewässer geschmissen, oder sie wird rituell beerdigt.

Wie atmet man einer Puppe Leben ein?

Man benutzt verschiedene Puppen in Voodoo, damit man sich leichter eine Gottheit vorstellen kann. Die Puppe kann jeden darstellen, deinen Freund oder Freundin, Familienmitglied oder sogar deinen Feind. Heutzutage wird nicht nur Geburtsdatum, Name oder Foto benutzt, es kann jede beliebige Sache sein. Je mehr man sich mit der Puppe beschäftigt und mit ihr spricht, oder ihr ein Opfer bringt, umso besser wirkt die Magie. 

Das einzige Ritual was empfehlenswert, laut der Magier, ist das Heilzauberritual, da das immer noch im Bereich der Weißen Magie ist. Alles andere ist grundsätzlich verboten und ist mit hohen Konsequenzen zu rechnen.

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